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Nachträge im Januar 2007:
Heute hat der W210 seine Gesamtkontrolle am Unterboden gehabt: Da der Winter ja bis die Tage doch recht harmlos war, kann ich mal sagen: "Stuttgart, 7 Grad, der Rostschutz hält".
Das wäre ja ganz schlimm, wenn hier wieder die braune Pest weiterwächst. Außerdem habe ich eine neue Digi-Cam, also wird auch die Bildqualität besser. Das Hinterachsgetriebe ist an den Simmerringen dicht geworden, welche Wunder. Man sieht auch recht gut, nach welchem Motto ich den Rost hier bekämpfe. Was ölig ist, kann nicht rosten. . Doch, ich bin recht zufrieden. Was angesichts der Situation, daß bei einem Fahrzeug der Marke Mercedes Benz (nicht Daimler Chrysler) ROST ein zentrales Thema ist, doch befremdet.
ich habe bei 90.000 das Öl im Hnterachsmittelstück (schwäbische Bezeichnung für Differenzial) gewechselt. Und dann noch von Liqui Moly eine Tube Getriebedicht rein damit die harten Simmerringe wieder dicht werden. Und, es wirkt! Dauerte zwar ein gutes halbes Jahr, aber ich staune.
Ich bin eher der Skeptiker und schalte bei allen Werbesendungen "So wird Ihre Lackierung wieder wie neu" schnell weiter. Also war auch ich recht kritisch, als es um das Abdichten mittels dem Liqui Moly Getriebedicht ging. Da die Entscheidung aber leicht fiel - 400 Euros für neue Dichtringe als Lohnarbeit bei einer Niederlassung gegen 12 Euros Getriebedicht? Na, denn doch rein mit dem Zeugs. Und, mit vollem Erfolg. Kann ich getrost weiterempfehlen.
Stecker zur EGS am Getriebe
Dieser Stecker, den hat der Teufel gesehen. Der geht vom Automatikgetriebe in die EGS (Elektronische Getriebesteuerung). Und dieser verdammte Stecker wird undicht. Dann steigt das Öl über die Kappilarwirkung durch die feinen Drähte hoch bis in die Elektronische Getriebesteuerung. Und Sie haben die gesamte Elektronik vorne rechts voll mit dem Getriebeöl von unten. Das Öl steigt durch die feinen Drähte einfach hoch. Deswegen kontrolliere ich den Stecker einmal pro Jahr! Und mache ihn sauber mit Kontaktreiniger.
Der W210 dankt es jetzt mit dann mit seidenweichen Gangwechseln. Ich suche nämlich schon lange an den Ursachen für die Schaltaussetzer im Gangwechsel. Und, eines dieser Ursachen ist dieser verflixte Stecker. Beim nächsten Ölwechsel des Automatikgetriebeöles mache ich den Dichtring für den Stecker wieder neu. Das sind so die Gründe, warum viele sich in den Werkstätten ärgern. Denn, der Wartungsplan achtet nicht auf diese kleinen Gemeinheiten.
Gammel und Salzreste
Deswegen zeige ich dieses Bild. Mann oh Mann, da blüht es richtig. Klicken Sie bitte auf das Bild links. Sehen Sie das? Salzreste! Der rote Kringel ist die Entlüftung vom Hinterachsmittelstück. Da hat so ein Idiot - den kenne ich sogar, weil ich seit anno 1996 das HMS (Hinterachsmittelstück) als CATIA V4 Datensatz noch irgendwo auf meinen Festplatten habe - also da hat so ein Idiot direkt neben den Entlüfter eine Rippe gesetzt. Durch diese verdammte Rippe komme ich ohne Spezialwerkzeug mal wieder nicht an den Entlüfter ran und kann denn auch nicht herausschrauben. Herrgott, warum macht Ihr sowas? Noch nie was von Werkzeugfreigang gehört? Daneben eine Rippe setzen, das ist absolut besoffen! Ich wollte also diesen Entlüfter demontieren. Dafür musste ein 17er Ringschlüssel sein Leben lassen. Erst der Schweissbrenner machte die Kröpfung möglich, und somit habe ich mein Spezialwerkzeug um den Entlüfter zu demontieren. Sie müssen wissen, dass oftmals verstopfte Entlüfter die Ursache für diese Undichtigkeit sind. Und so zahlt man 500 Euro für ein Austauschgetriebe wegen eines defekten Entlüfters im Materialwert von 5 Euros. Entlüfter tauschen, Druck innen ist weg, Öl bleibt im Getriebe.
A propos Salz ...
Das Bild hier zeigt zwei Sachen recht gut. Der W210 hatte im Winter 2001 richtig Salz geschluckt. Besonders die winterlichen Fahrten nach Berlin haben ihm richtig zugesetzt. Ich bin immer nachts gefahren. So ab 8 Uhr bis 1 Uhr nachts. Natürlich ist das die Zeit, wo alle Salzstreuer dieser Welt unterwegs sind. Irgendwie tut er mit ja leid. Ich weiß, das neue Salz ist recht aggressiv. Andererseits, warum ist dieser Haufen Eisen dann ein Auto geworden, welches das nicht aushält? Und, wenn ich mal richtig kritisch bin. ich habe genug Versuchsträger und Erprobungsfahrzeuge von innen, unten, außen und oben gesehen. Wenn ich da auf meinen W210 schaue und den mit meinen Eindrücken vergleiche, muss ich immer wieder nur sagen: Da fahren 318i herum mit Baujahr 1986, die Dinger sind 20 Jahre alt und besser beieinander.
Für heute war es das. Aber, das ist wie bei Paulchen Panther. Keine Sorge, ich komme wieder ... .
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